Grüner Hintergrund mit einem teilweise zu sehendem Relationom-Modell

Buch

Zellen Leben Relationomische Medizin
von Matthias P. H. Linzbach

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Die Zellen kommunizieren miteinander

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Vielleicht erinnern Sie sich an den Film „Home“ aus dem Jahre 2009 mit den faszinierenden Bildern unserer Erde? Ein zentraler Satz in diesem beeindruckenden Werk war: “Everything is linked” – Alles ist miteinander verbunden. „Nichts existiert ohne Relation zu anderen Dingen“, könnte man schon fast philosophisch sagen. Was für den Makrokosmos gilt, scheint auch für den Mikrokosmos zu gelten: Die Zellen unseres Körpers kommunizieren miteinander und stehen in einer Verbindung. Und sie tun dies über weite Distanzen hinweg und hocheffizient, zum Beispiel über die Ausschüttung von Pheromonen, Wachstumsfaktoren, Hormonen oder mithilfe der Nervenfasern. […]
Die zahlreichen Zellen unseres Körpers müssen sich abstimmen. Sie müssen miteinander reden, damit nicht plötzlich alles aus dem Ruder läuft. Sehr wichtig ist deshalb auch die direkte Kommunikation zwischen den Zellen, die nebeneinander liegen. […]

Buch stehend karoniert

Zellen Leben Relationomische Medizin
Linzbach, Matthias P. H.

428 Seiten 51 Illustrationen QR-Codes zu Audio-Beiträgen und Anmerkungen im Internet gebundene Ausgabe (ISBN-13: 9783755717454) Taschenbuch (ISBN-13: 9783755714385)

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«… Der Makrokosmos, den wir als Kulturwesen ständig verändern, beeinflusst auch den Mikrokosmos unserer Zellen. Dies hat Konsequenzen nicht nur für unsere Ernährung, unseren Lebensstil und die Medizin, sondern auch für den Umgang mit unserer Umwelt und den Ressourcen. Und es hat Konsequenzen für die Regeln, die wir uns als freie Menschen auferlegen, um zu überleben. […] Denn alles ist miteinander verbunden. Wir leben in Beziehung zu allem, was da draußen und in uns ist, mittelbar und unmittelbar. Deshalb ist die Betrachtung von Relationomen des Makro- und Mikrokosmos fundamental in der Relationomischen Medizin. …»

aufgeschlagenes kartoniertes Buch

Buecherstapel Paperbacks

Über den Autor

Dr. med. Matthias P. H. Linzbach ist als Arzt in der Erwachsenenbildung tätig. Er war Mitarbeiter des Koordinierungszentrums für Klinische Studien (KKS) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Geschäftsführer im Bereich neuer Medien und Medizin.

Leseprobe

Leseprobe

Höchstleistungen der Zellen

Dass der menschliche Körper zu Höchstleistungen fähig ist, ist seit langem bekannt. Aber diese Meldung ließ aufhorchen: 200 Kilometer schwimmen, 5400 Kilometer Radfahren und 1336 Kilometer Laufen. Insgesamt knapp 7000 Kilometer legte der 38-jährige Ausnahmesportler in 45 Tagen zurück, um sich den Weltrekord zu holen [1]. Wie konnte das sein? Schließlich besteht der menschliche Körper nicht aus Edelstahl, aus einer Titan-Aluminium-Legierung oder gar aus einer neuartigen amorphen Metall-Legierung, die noch härter und elastischer zugleich ist. Die Medien sind voll von Meldungen, die uns ahnen lassen:

Der Mensch ist zu Höchstleistungen fähig, wenn sein Körper effizient auf seine Ressourcen zugreifen kann.
Natürlich ist es nicht jedem vergönnt, noch im hohen Alter von über 90 Jahren einen Marathon laufen zu können, aber es gibt Menschen, die dies schaffen [2]. Auch das lässt aufhorchen. Es weist auf eine Flexibilität unseres Körpers hin, die im Prinzip noch bis ins hohe Alter hinein besteht. Allerdings sind hier altersbedingte Veränderungen zu berücksichtigen, wie zum Beispiel die abnehmende Fähigkeit, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
Für das korrekte Funktionieren des menschlichen Körpers haben seine Zellen eine herausragende Bedeutung. Der Begriff Zelle geht auf den Universalgelehrten Robert Hooke (1635– 1702) zurück, der vor über zwei Jahrhunderten unter dem Mikroskop die Hohlräume in Kork als «cells» bezeichnete [3]. Die Zelle gilt als die kleinste lebende Einheit eines Organismus. Zellen kommunizieren und kooperieren miteinander. Sie bilden mit der extrazellulären Matrix die Grundlage für Gewebe, die wiederum Grundlage der Organe sind. Zellen können auf die Anforderungen, die an […].

Aus: Linzbach, Matthias P. H. ••• Relationomische Medizin

[1] Dirk Leonhardt - Projekte. Siehe Jahr 2020 (abgerufen am 3.9.2020) Online unter: http://ultradad.de/projekte.php oder http://web.archive.org/web/20210903114453/http://ultradad.de/projekte.php
[2] 92-Jährige stellt Rekord mit Marathonlauf auf. In: www.t-online.de (abgerufen am 3.9.2021). Online unter: https://www.t-online.de/-/74204090 oder http://web.archive.org/web/20210903080643/https://www.t-online.de/sport/leichtathletik/id_74204090/92-jaehrige-stellt-rekord-mit-marathonlauf-auf.html
[3] Mazzarello, Paolo (1999): A unifying concept: the history of cell theory. In: Nature Cell Biology 1 (1), S. E13–E15.
https://doi.org/10.1038/8964

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Zellen Leben Relationomische Medizin
Linzbach, Matthias P. H.

428 Seiten 51 Illustrationen QR-Codes zu Audio-Beiträgen und Anmerkungen im Internet gebundene Ausgabe (ISBN-13: 9783755717454) Taschenbuch (ISBN-13: 9783755714385)

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Inhaltsverzeichnis

Teil 1 Einiges vorab 11

1 Höchstleistungen der Zellen 11
• Audio-Beitrag vorab 14
2 Relationome? Definitionen vorab 15
3 Viele Fragen 21

Teil 2 Wie Überleben? 33

4 Blick auf die zentrale Einheit 33
5 Wie überleben im Mikrokosmos? 39
6 Räume durch Zellteilung! 47
7 Räume in der Zelle! 50
8 Wer ist der «Chef»? 52
9 Der Angriff ist nur gemeinsam zu meistern! 64
10 Kanäle und Zellkontakte – Gap Junctions 67

Teil 3 Überleben mit Relationen 72

11 Energieverlust der Zelle - Entzündung! 72
12 Ein Inflammasom 76
13 Modulation des Relationoms 85
14 ATP ist Energie und Signal! 86
15 Mitochondrien - Aktivatoren! Kraftwerke! 95
16 Zellen sind auch Wasserspeicher! 102
17 Fett und andere Energiespeicher 113

Teil 4 Relationen verändern 119

18 Verbunden 119
19 Braunes Fett - Wärme statt ATP! 121
20 Entzündung, Fieber, ATP-Reduktion? 128
21 Pflanzenfarbstoffe, Flavonoide, ... 133
22 Abbau des eATP zu Adenosin? Cofaktoren? 137
23 Zink. Noch eine Bremse? 142
24 Oder Kanäle «zustopfen»? 147
25 Vitamin E? 150
26 Lokal unangemessene Vitamin-E-Menge? 156
27 Vitamin E ist nicht gleich Vitamin E! 165
28 Vitamin E und die Aktivität der LPL 170

Teil 5 Kooperation im Angriff 180

29 «Unorganisiert» nach erlittenem Angriff? 180
30 Immunsystem und Nahrung 181
31 Kooperation überwindet Extreme 191
32 Kooperationssignale 199
33 Regelt das Immunsystem die Versorgung? 203
34 Viruslast - Entzündung 211
35 NETose 217
36 Rauchen, Feinstaub und NETose? 222
37 «0 oder 1» und «Die Kunst des Vermutens» 231
38 Kommunikation kann tödlich sein! 236
39 Mikrobiom 243

Teil 6 Relationen verändern alles 256

40 Manipulation der Informationsspeicher 256
41 Gewebe versus Gefäße 262
42 Tausende Quadratmeter! 264
43 Gap Junctions und Herz 273
44 Hauchdünne Trennschicht der Lunge 283
45 Geschlecht, Alter, Übergewicht, ...? 294
46 Licht! Melatonin, Vitamin D, ... 300
47 Wie spät ist es? 309
48 Außerdem? 321
49 «Everything is linked» 324

Teil 7 Relationome und Evolution 327

50 Was ist Leben ...? 327
51 Relationome und Evolution 333

Teil 8 «Relationomische» Medizin 339

52 Eine «neue» Medizin? 339
53 Einige Worte zum Schluss 347
Zusammenfassung 357
Summary 357

Teil 9 Anhang 358

Zusammenfassung

Zentrales Anliegen dieses Buches ist, Hinweise zu erkennen, warum die Verläufe der COVID-19 und vieler anderer Krankheiten so unterschiedlich sind. Dazu werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet, die in der Physiologie, der Lebensweise des Menschen und weiteren Faktoren begründet sind. Die Analyse verfolgt verschiedene Ziele gleichzeitig: Einerseits geht es darum, die Reaktionen von Zellen zu verstehen. Andererseits werden wichtige Grundprinzipien, die Relevanz für Prävention und Therapie zahlreicher Zivilisationserkrankungen haben, dargestellt und der Blick auf das, was Leben ist, geschärft.
Die SARS-CoV-2-Pandemie zwingt zu einer näheren Betrachtung des Makro- wie des Mikrokosmos. Der Makrokosmos, den wir als Kulturwesen ständig verändern, beeinflusst auch den Mikrokosmos unserer Zellen. Dies hat Konsequenzen nicht nur für unsere Ernährung, unseren Lebensstil und die Medizin, sondern auch für den Umgang mit unserer Umwelt und den Ressourcen. Und es hat Konsequenzen für die Regeln, die wir uns als freie Menschen auferlegen, um zu überleben.
Aufgrund der herausragenden Bedeutung der Relationen werden in diesem Buch drei neue Begriffe vorgeschlagen: das Relationom beziehungsweise die Relationome, die Relationom-Forschung und die Relationomische Medizin (engl.: the relationome(s), relationome research and relationomical medicine). Denn alles ist miteinander verbunden. Wir leben in Beziehung zu allem, was da draußen und in uns ist, mittelbar und unmittelbar. Deshalb ist die Betrachtung von Relationomen des Makro- und Mikrokosmos fundamental in der Relationomischen Medizin.
Es geht also darum, den Blick für die Relevanz von Relationomen für das Leben zu schärfen und deren Bedeutung für die Zellen, für den Menschen, für die Evolution und für die Medizin zu beleuchten.
«Everything is linked.»

Summary

The central concern of this book is to identify clues as to why the courses of COVID-19 and many other diseases are so different. To this end, similarities and differences are elaborated that are rooted in physiology, human lifestyle, and other factors. The analysis pursues several goals simultaneously: On the one hand, the aim is to understand the reactions of cells. On the other hand, important basic principles relevant to prevention and therapy of numerous diseases of civilization are presented and the view of what life is is sharpened.
The SARS-CoV-2 pandemic forces a closer look at both the macrocosm and the microcosm. The macrocosm, which we as cultural beings are constantly changing, also influences the microcosm of our cells. This has consequences not only for our diet, lifestyle and medicine, but also for how we treat our environment and resources. And it has consequences for the rules we impose on ourselves as free human beings in order to survive.
Because of the outstanding importance of relations, three new terms are proposed in this book: the relationome(s), relationome research and relationomical medicine. Because everything is interconnected. We live in relation to everything that is out there and in us, indirectly and directly. Therefore, the consideration of relationomes of the macrocosm and microcosm is fundamental in relationomical medicine.
So it is a matter of sharpening the view for the relevance of relationomes for the life and to illuminate their meaning for the cells, for the human being, for the evolution and for the medicine.
«Everything is linked.»

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Paperback • https://d-nb.info/1245234803
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Online Ressource (pdf) • https://d-nb.info/1245296205
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